wemf

Digitale Rauchzeichen

Digitale Rauchzeichen

Artikel erschienen in IT Magazine 2015/09
Seite 1
5. September 2015 -  Mit dem Service Smokesignal des Schweizer Start-ups Nanio sollen User möglichst viele Menschen auf einmal kostengünstig und schnell informieren können.
Digitale  Rauchzeichen
Über die Smokesignal-App werden etwa Eltern darüber informiert, wenn die Schule aus Krankheitsgründen ausfällt. (Quelle: Nanio)
Wer kennt ihn nicht, den Telefonalarm, mit dem Schulen ihre Schüler respektive deren Eltern über ausfallende Stunden oder verschobene Schulreisen informieren? Ein wirksames, wenn auch nicht mehr ganz zeitgemässes Mittel zur Verbreitung von Informationen. Dieser Meinung ist auch David Peyer, CEO von Nanio. Zusammen mit Thomas Federer, der bei Nanio als CTO amtet, hat er deshalb Smokesignal auf die Beine gestellt. «Smokesignal ist ein Dienst, mit welchem man eine breite Masse von Leuten einfach informieren kann», erklärt Peyer. Die Idee dazu trage er mit sich herum, seit ihn ein Sportverein wegen einer App für die Verbreitung von Spielresultaten angefragt habe. «Eine App-Entwicklung wäre für den Verein aber viel zu teuer gewesen», so Peyer. Zudem würden Schüler und Eltern immer häufiger via Whatsapp über Änderungen im Schulbetrieb informiert. «Whatsapp ist sicher nicht das Richtige, um Personen mit seriösen Informationen zu versorgen, und eine App ist einfach zu teuer. Deshalb haben wir nun Smokesignal entwickelt, als funktionale und bezahlbare Alternative, bestehend aus einer Smartphone-App für den Empfang von Nachrichten und einem Web-basierten Backend für den Versand», so der CEO.


Kostenlos für Empfänger

Während der Empfang der Nachrichten kostenlos ist, bezahlt der Versender, der bei Smokesignal ein Konto eröffnen muss, etwas für den Dienst. Dabei kann er zwischen der Basic- und der Premium-Variante wählen. Bezüglich Funktionsumfang unterscheiden sich die beiden Abos nicht, das Premium-Angebot richtet sich Peyer zufolge an grössere Unternehmen, die Smokesignal an ihr eigenes Corporate Design anpassen wollen. Für die Basic-Version bezahlt man 10 Franken pro Monat oder 96 Franken pro Jahr, während die Premium-Fassung mit 45 Franken monatlich respektive 432 Franken pro Jahr zu Buche schlägt.
Nach der Registrierung auf Smokesignal.ch erstellt man einen so genannten Channel – eine Gruppe. Dabei ist die Anzahl der Channel pro Konto unbegrenzt, ebenso wie die Anzahl der Empfänger. Ein Lehrer kann somit für jede seiner Klassen einen eigenen Channel zur Informationsverbreitung errichten. Nach der Channel-Erfassung wird ein PDF-Flyer erstellt, der Informationen zu Sinn und Zweck ebendieser Gruppe sowie einen QR-Code beinhaltet. Dieser Flyer wird dann an die potentiellen Empfänger verschickt oder im Falle des Lehrers etwa an die Schüler verteilt. Um sich als Empfänger von Infos aus diesem Channel anzumelden, muss man den QR-Code mit der kostenlosen Smokesignal-App scannen. Damit sich dabei nicht Unberechtigte als Empfänger registrieren, können die Channel als privat oder öffentlich deklariert werden. Dabei muss der Versender bei einem privaten Channel die angemeldeten Empfänger freischalten.
 
Seite 1 von 2
Nächste Seite

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/03
Schwerpunkt: Drucken, scannen, archivieren
• Eine kleine Geschichte von MPS bis MDS
• Digitale Dokumentenmanagement-­Systeme lohnen sich auch für kleine Unternehmen
• "AI ist von der Firmenkultur abhängig"
• Marktübersicht: 24 Anbieter von Managed Print Services
• Fallstudie: Dokumentenarchivierung bei Cosanum
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER