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Der Sinn hinter den Worten

Der Sinn hinter den Worten

Der Sinn hinter den Worten

(Quelle: Spitch)
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/10
Seite 1
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1. Oktober 2016 -  Mit einer 40-köpfigen Startmannschaft, Machine Learning und Schweizerdeutsch im Gepäck will das Sprachtechnologie-Start-up Spitch Wellen schlagen.
Die Bedeutung des gesprochenen Wortes nimmt in der IT stark zu. 1,5 Milliarden Google-Suchabfragen sollen es in fünf Jahren bereits sein, meint Alexey Popov, CEO des Zürcher Start-ups Spitch. Heute sind es nur etwa 1,5 Millionen. Kein Wunder, dass sich das Unternehmen mit seiner Spoken Language Technology (SLT) in der richtigen Position für einen Markt sieht, dessen eigentliche Entwicklung gerade bevorsteht. Dabei ist die Technik vielseitig einsetzbar: Neben der Erkennung des gesprochenen Wortes, gibt es auch die Möglichkeit der Stimmauthentifizierung sowie der Analyse von Sprachdaten, die bisher im Wesentlichen als unstrukturiert zu bezeichnen sind.

Stimmerkennung und mehr

Spitch positioniert sich in allen drei Bereichen und bietet die eigene Lösung nicht nur in Deutsch an, sondern auch in Englisch, Französisch, Italienisch und sogar Schweizerdeutsch. Dass Mundart von Anfang an dazu gehört, dürfte daran liegen, dass die grundlegende Technologie von der Universität Zürich mitentwickelt wurde. Und es existiert nach wie vor eine enge Beziehung mit dem Phonetics Lab von Professor Volker Dellwo. Spitch unterstreicht damit aber auch seinen Anspruch an die Vielseitigkeit der eigenen Software. «Als Schweizer Unternehmen können wir gleich zu Anfang glaubwürdig mit mehreren Sprachen auftreten», so Popov. Somit dient die Schweiz quasi als Sprungbrett par excellence für die internationalen Ambitionen des erst 1,5 Jahre alten Unternehmens, das auch bereits in Deutschland, Russland und Grossbritannien aktiv ist. Die Kunden kommen dabei aus so unterschiedlichen Branchen wie der Automobilindustrie, von Finanzdienstleistern oder aus dem Gesundheitswesen. Dabei verkauft Spitch seine Technologie nicht nur selbst, sondern auch durch Partner. In der Schweiz plant zum Beispiel Ti&m das Voice-biometrische Verfahren in seine Security Suite einzufügen sowie Crealogix die Integration in seine Voice-Mobile-Banking-Lösung.
 
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