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Bewerbungen von Lernenden verwalten

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(Quelle: Dual Education)
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/12
Seite 1
4. Dezember 2016 -  Von Christian Walter, Swiss Made Software

Den richtigen Lehrling für einen Ausbildungsplatz auszuwählen, bedeutet Aufwand. Das Goldacher Start-up Dual Education hilft beim Bewerbungsprozess.
Zu den Besonderheiten und Stärken der Schweizer Wirtschaft gehört das duale Bildungssystem. Jedoch ist der administrative Aufwand hoch, unter anderem auch bei der Stellenausschreibung beziehungsweise beim Bearbeiten von Bewerbungen für Lehrstellen. Dies ist gerade bei kleinen und Kleinstunternehmen (KKMU) der Fall. Selbst bei nur einer oder zwei zu besetzenden Lehrstellen im Jahr wird die Rekrutierung schnell aufwendig. "Von 50 Bewerbungen kann nur eine berücksichtigt werden. Trotzdem haben die Stellenausschreibenden 50 Mal Aufwand", so Raphael Mösch, Mitgründer des Start-ups Dual Education. Die hauseigene Cloud-Lösung Dual Vision erlaubt selbst kleinsten Lehrbetrieben, die Rekrutierungsprozesse zu optimieren und damit Kosten einzusparen.

Seit 2015 ist das Unternehmen auf dem Markt tätig und konnte bereits eine Reihe namhafter Kunden gewinnen – darunter SFS Group, OC Oerlikon Balzers oder auch die Stadt St. Gallen. Dazu kommt eine Vielzahl von KKMU. "Für die Kleinen bieten wir eine Best Practice-Lösung. Einloggen und loslegen ist unsere Devise. Für die Grossen können wir alle Elemente des Prozesses exakt nach Kundenwunsch abbilden", erklärt Mösch.

Webapplikation auf Java-Basis

Die Idee kam dem Unternehmer im Rahmen seiner letzten Tätigkeit als Geschäftsführer eines Ausbildungszentrums für Lernende. "Jedes Jahr wurden 13 neue Stellen besetzt. Mein Hauptwerkzeug war zunächst eine einfache Excel-Liste. Die Lösung genügte aber nicht für einen schnellen Bewerbungsprozess." Auf seine Initiative hin entwickelte das Unternehmen eine angepasste Lösung – zwar immer noch auf Excel-Basis, aber bereits deutlich prozessoptimierter. Diese Erfahrung gab den Anstoss für Dual Vision. Innerhalb eines Jahres entwickelten Mösch und seine Mitgründer eine Webapplikation auf Java-Basis. Um die Kundenbedürfnisse möglichst genau abbilden zu können, holten sie sich von Anfang an acht Unternehmen ins Boot, die während der Entwicklung Inputs gaben.
 
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