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Eine Smartwatch fürs Pult

Lametric Time
Eine Smartwatch fürs Pult

Eine Smartwatch fürs Pult

(Quelle: Lametric)
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/12
4. Dezember 2016
Lametric ist eine smarte Uhr, die nicht etwa für das Handgelenk, sondern fürs Pult, den Nachttisch oder die Kommode konzipiert wurde. Das Smart Home Display, wie es vom Hersteller genannt wird, kommt mit einer Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten.

Um den schwarzen Block mit dem farbigen Pixel-Display einzurichten, ist keine Gebrauchsanleitung notwendig. Das erstmalige Einrichten erfolgt unter Anleitung der Begleit-App für Android und iOS. So ist Lametric in wenigen Schritten mit dem Smartphone sowie dem Internet verbunden und einsatzbereit.

Sobald das Smart Home Display mit dem Internet verbunden ist, stellt es Datum und Uhrzeit selbständig ein. Auf Lametric lassen sich zudem diverse Apps installieren und es kann aus einer grossen Anzahl einer stetig wachsenden Auswahl an Software-Modulen gewählt werden, etwa zur Darstellung von Daten aus Google Analytics, Facebook, Twitter, Börsen, Nachrichtendiensten und E-Mail-Anbietern. Viele der Anwendungen sind momentan jedoch noch auf den anglizistischen Raum beschränkt und daher nur in Englisch verfügbar. Auch die Anbindung an IFTTT gefällt, mit welcher sich eigene Module ohne Programmierkenntnisse erstellen und hinzufügen lassen, etwa um die Liebsten daheim zu informieren, wenn man das Büro verlässt. Ausserdem können eigene Texte und Anwendungssymbole für Lametric erstellt werden, die dann von Zeit zu Zeit über den Bildschirm laufen.
Kleiner Wermutstropfen: Die Laufschrift ist etwas schnell und daher schwer zu lesen. Dieses Manko lässt sich aber durch die Umstellung der Textanimation in der Smartphone App von "Schriftrolle" in "Schreibmaschine" beheben. Und Lametric kann noch mehr: Mit den integrierten Stereo-Lautsprechern dient die schwarze Box einerseits zur Wiedergabe von Internetradios und andererseits als Bluetooth-Lautsprecher, etwa zum Abspielen von Musik via Spotify oder Apple Music. Die Soundqualität vermag durchaus zu überzeugen.

Durch seinen integrierten Akku ist Lametric fast überall einsetzbar und muss nur zum Aufladen via Micro-USB-Anschluss an die Steckdose gehängt werden. Jedoch ist der Akku eher schwach und hat im Test gerade einmal sechs Stunden gehalten.

Summa summarum lässt sich sagen, dass die smarte schwarze Box, die man für 199 Franken erstehen kann, viele witzige und nützliche Anwendungen bietet und in vielen Bereichen eingesetzt werden kann. Zudem werden in Zukunft weitere Software-Module und Apps für Lametric verfügbar sein, die den Anwendungsbereich des smarten Geräts weiter ausbauen dürften.

Wertung: 5 von 6 Punkten. (asp)
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