Fallstudie: Mit AirID zur kontaktlosen ­Zugangskontrolle

Fallstudie: Mit AirID zur kontaktlosen ­Zugangskontrolle

Fallstudie: Mit AirID zur kontaktlosen ­Zugangskontrolle

(Quelle: Oscards)
Artikel erschienen in IT Magazine 2017/01
Seite 1
4. Februar 2017 -  Bei Oscards wird im Zuge einer anstehenden Zertifizierung das Sicherheitskonzept überarbeitet und mit AirID ein neues System für das Management der Zugangskontrolle eingeführt.
Kleine und mittlere Unternehmen haben oft eine ganze Fülle von Systemen im Einsatz, die mit jeweils eigenen Prozeduren für die Zugangskontrolle ausgestattet sind. Das bedeutet für die Mitarbeiter, dass sie sich täglich mehrmals an unterschiedlichen Systemen an- und wieder abmelden müssen. Das ist nicht nur ineffizient, sondern stellt auch die Sicherheitskonzepte der Unternehmen auf die Probe. Für die IT-Abteilungen entsteht dadurch ein nicht zu unterschätzender administrativer Aufwand, um die Datensicherheit und den Datenschutz zu gewährleisten. Die Firma Oscards wollte im Zuge einer angestrebten Zertifizierung sowohl die Sicherheit im Unternehmen erhöhen als auch die Prozesse vereinfachen. Auf der Suche nach einer Lösung wurde sie bei MPI Technologies fündig. Das Unternehmen vertreibt die seit 2014 erhältliche AirID der deutschen Firma Unicept in der Schweiz. Das Gerät ist Sichtausweishülle und mobiler Smartcard-Reader in einem und ermöglicht die kontaktlose Authentisierung.

Prozesse sicherer machen und gleichzeitig ­vereinfachen

Oscards aus dem zürcherischen Pfäffikon stellt Karten in allen Formen und Farben her. Unter anderem ist sie darauf spezialisiert, Smartcards zu produzieren, die im Security-Bereich, im E-Commerce und nicht zuletzt im Gesundheitswesen eingesetzt werden können. Um diese Karten nach der Produktion für den jeweiligen Verwendungszweck zu initialisieren, arbeitet das Unternehmen mit persönlichen Daten, die es zu schützen gilt. Aus diesem Grund hat sich das KMU unter Geschäftsführer Marco Mumenthaler dazu entschlossen, sich 2017 für die internationale Norm ISO 27001 zertifizieren zu lassen. Damit einher geht eine Anpassung aller Geschäftsprozesse und der IT-Infrastruktur, um die hohen Anforderungen an die Sicherheitsstandards zu erfüllen, die für die Zertifizierung vorausgesetzt werden. "Wir arbeiten vermehrt mit sensiblen Kundendaten, die schützenswert sind, und müssen unseren Beitrag leisten, damit der Kunde weiss, dass diese in den richtigen Händen sind und dass nur Leute, die auch wirklich damit arbeiten, Zugriff darauf haben. Wir müssen irgendwie nachweisen können, was wann und wo mit den Daten passiert. Was ist gelöscht worden, wann haben wir sie bekommen und in welchen Auftrag sind sie hineingeflossen?", so Mumenthaler.
Oscards arbeitet unter anderem für Versicherungen, Banken, den Bund und andere Unternehmungen, die sensible Daten speichern, wie zum Beispiel Krankenkassen. Sie alle stellen Anforderungen an den Datenschutz, die es zu berücksichtigen gilt. Als KMU besteht die Herausforderung darin, die Umsetzung solcher Vorgaben unter Berücksichtigung des administrativen Aufwandes anzugehen. Die eingesetzten Lösungen müssen sich möglichst nahtlos in das operative Tagesgeschäft integrieren lassen und weitgehend automatisiert sein. Dabei ist wichtig, einer Fragmentierung der Prozesslandschaft vorzubeugen, die durch den Einsatz vielerlei unterschiedlicher Systeme entstehen kann.
 
Seite 1 von 3
Nächste Seite

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/09
Schwerpunkt: Kunden-Support und Kundendienst
• Kundendienst: Kostenfaktor, Innovationsquelle, ­Bindeglied
• Vom Kundenservice zur Kundenbeziehung
• Marktübersicht Chat Tools: Einfache Lösungen für alle Branchen
• Mensch oder Maschine - Chatbots im Kundendienst
• Fallbeispiel: Künstliche Intelligenz im Kundensupport
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER