Amazon arbeitet an Datenbrille

Amazon arbeitet an Datenbrille

20. September 2017 -  Konkurrenz für Google Glass: Amazons Datenbrille soll nur Mikrofon und Lautsprecher enthalten, damit eine längere Batterielaufzeit bieten und weniger öffentlichen Widerstand wegen Privatsphäre-Bedenken auslösen.
Amazon arbeitet an Datenbrille
Illustration: Amazon-Brille (Quelle: MS Poweruser)
Amazon arbeitet an einer Datenbrille, die mit dem erfolgreichen Smart-Lautsprecher Alexa verbunden werden kann. Das berichtet "MS Poweruser". Offiziell bestätigt ist das Produkt bisher nicht. Entwickler soll Babak Parviz sein, der einst Google Glass schuf und 2014 zu Amazon wechselte.

Die Amazon-Brille soll deutlich einfacher werden als Glass, das im Massenmarkt gescheiterte Produkt von Google, und nur ein Mikrofon und einen Lautsprecher mit Knochen-Schallübertragung enthalten. Damit zeichnet sich als hauptsächlich geplanter Einsatz die Verbindung mit dem Telefon und Alexa ab - eine Kamera und ein Augmented-Reality-Display fehlen.


Die reduzierte Datenbrille würde es Amazon erlauben, schneller mit dem ersten Modell auf den Markt zu kommen, möglicherweise schon zum Weihnachtsgeschäft 2017. Dazu wäre die Battererielaufzeit länger und die öffentliche Akzeptanz, an der Google Glass letztendlich gescheitert war, höher. (aa)
Weitere Artikel zum Thema
 • Facebook soll an Lautsprecher mit Touchscreen arbeiten
 • Google nimmt mit neuer Glass-Version Unternehmen ins Visier
 • 3D- und AR-Brille für Industrie oder Bau

Vorherige News
 
Nächste News

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/12
Schwerpunkt: IT-Trends 2018
• Digitale Transformation der Unternehmen
• Mensch und Maschine im Einklang
• Digitale Bilder verschmelzen mit der Realität
• Cybersecurity: Vom Hype in die Integration
• Cloud und Co. fordern das Datenmanagement heraus
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER