Unified Threat Management

Unified Threat Management

Artikel erschienen in IT Magazine 2017/11
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4. November 2017 -  UTM-Appliances versprechen Rundum-Sicherheit und eignen sich für verschiedenste Anwendungsgebiete. Wir ­präsentieren acht Lösungen ab 790 Franken.
Unified Threat Management
Vergleichstabelle von 8 UTM-Appliances: Check Point 750 Security Appliance, Endian Mini 10 WiFi, Network Box UTM-5Q, Palo Alto Networks PA 850, Securepoint RC300, Sophos XG 210 EnterpriseProtect, Watchguard Firebox M370 und Zyxel USG110 (Quelle: SITM)
All-in-One-Sicherheitslösungen bieten sich besonders für kleine und mittelgrosse Unternehmen an und sollen nicht nur umfassenden Schutz garantieren, sondern auch einfach zu handhaben sein. Was früher die Firewall übernahm, erledigen heute UTM-Appliances, die, wie der Begriff es sagt, Unified Threat Management ermöglichen, also die Gefahrenbekämpfung- und Vermeidung in einem Gerät. Zudem punkten solche Systeme oftmals auch mit geringem Platz- und Strombedarf und können in verschiedensten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Doch was sollte eine moderen UTM-Appliance alles mit sich bringen? Patrik Honegger, Technical Manager bei Check Point Schweiz & Österreich erklärt: "Die Appliance sollte die heutigen Anforderungen an einen notwendigen Grundschutz abdecken, Cloud-basierte Ergänzungen können das Angebot nutzbringend abrunden." Raphael Vallazza, CEO von Endian, sieht die Hauptmerkmale von UTM-Appliances insbesondere in der Installation und der Handhabung: "Neben dem, dass sie alle Sicherheitsaspekte abdeckt, muss sie schnell zu installieren und einfach zu bedienen sein."

Konfiguration & Wartung

Wie gut eine UTM-Appliance allerdings funktioniert, hängt letztendlich davon ab, wie gut diese konfiguriert ist und gewartet wird. "In vielen Fällen fehlt sowohl die Zeit als auch das Know-how, um die Systeme fachgerecht zu managen beziehungsweise zu konfigurieren", so Dariush Ansari, Geschäftsführer von Network Box. "Wir sehen daher einen klaren Trend in Richtung Managed Services. Ein Grund dafür liegt auch darin, dass der Grossteil der EDV-Dienstleister kein ausreichend geschultes, redundantes Personal vorhalten kann, das sich dediziert um das Management der Appliances kümmert." Aufgrund der Entwicklungen im Bereich Cybersecurity, wo die Zahl der hochentwickelten Angriffe stetig steigt und auch die angegriffenen Umgebungen immer komplexer werden, stossen klassische UTM-Appliances ausserdem zunehmend an ihre Grenzen, weshalb Anbieter immer mehr auf neue Ansätze setzen.
 
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