Salesforce spannt mit Google zusammen

Salesforce spannt mit Google zusammen

Salesforce spannt mit Google zusammen

(Quelle: Google)
8. November 2017 -  Google und Salesforce haben eine strategische Partnerschaft verkündet. In deren Rahmen soll das Salesforce CRM in Google Analytics integriert werden.
Im Rahmen der Dreamforce-Konferenz in San Francisco haben Salesforce und Google eine strategische Partnerschaft verkündet. Teil dieser Partnerschaft ist die Integration des Salesforce CRM in Google Analytics. Mit dieser Integration sollen Daten aus Sales, Marketing und Advertising nahtlos mit den Diensten Salesforce Sales Cloud, Salesforce Marketing Cloud und Google Analytics 360 verknüpft werden (Bild).

Weiter sieht die Partnerschaft vor, dass Google Salesforce als bevorzugten CRM-Provider auswählt, während Salesforce künftig die Google Cloud für ihre Dienste nutzt. Und nicht zuletzt werden als Teil der Zusammenarbeit Salesforce-Services in die G Suite eingebunden, was laut Google eine einzigartige Möglichkeit für kollaborative Zusammenarbeit im Unternehmen bietet. Beispielsweise wird Salesforce Ligtning in Gmail integriert, was die direkte Kundeninteraktion von Gmail aus ermöglicht. Durch die Verknüpfung mit Google Tabellen sollen zudem Salesforce Records oder Reports mit einem Mausklick möglich werden, zudem sollen Daten laufend aktualisiert werden.
Ebenfalls integriert werden die Quip Live Apps für Google Drive und Google Kalender, sodass die Informationen in einer kollaborativen, offenen Cloud-Umgebung abrufbar werden. Und schliesslich werden Salesforce und Hangout Meet verbunden, so dass man über die Benutzeroberfläche von Hangouts Meet auf relevante Kunden- und Kontodetail zugreifen kann.

Die Integration der Salesforce-Services in Google Kalender und Google Drive sowie die Nutzung von Lightning in Gmail sind ab sofort verfügbar. Die weiteren Dienste werden Anfang 2018 verfügbar sein. (mw)
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Kommentare

Mittwoch, 8. November 2017 Simon
Ich halte dies für einen vorsätzlichen Verstoß gegen bestehenden Datenschutzgesetze und dies auch in der Schweiz, sowie gegen die VO(EU)2016/ 679, welcher aus meiner Sicht auch vertragsrechtliche Folgen für den Anbieter haben kann, von seinen Kunden. Darüber hinaus sind hier auch folgen für den Anbieter der Lösung, Google und die Firmen welche diese Lösung einsetzen in der DS-GVO vorgesehen und werden hier mit 20.000.000 € oder 4 % des globalen konzernweiten Jahresvorumsatzes (Größerer Betrag ist zu wählen) geahndet, weitere rechtliche Folgen sind darüber hinaus möglich. Hier wurde sehr deutlich eine Grenze überschritten, während Google schon immer sehr an diesen Grenzen gerüttelt hat und ja auch Milliardenschwere Klagen schon kennt und so wohl auch weitere kennen lernen wird.

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