Facebook verringert Relevanz von Medien und Unternehmen

Facebook verringert Relevanz von Medien und Unternehmen

Facebook verringert Relevanz von Medien und Unternehmen

(Quelle: Facebook)
14. Januar 2018 -  Im sozialen Netzwerk Facebook sollen Beiträge von Freunden und Familie fortan den Vorrang haben, während umgekehrt Inhalte von Unternehmen und Medien zurückgestuft werden.
Social-Media-Riese Facebook will offenbar zu seinen Wurzeln zurückkehren und persönlichen Verbindungen mit Freunden und Verwandten wieder grösseres Gewicht beimessen. Im Gegenzug sollen Inhalte von Unternehmen oder Medien, denen man folgt, im News Feed zurückgestuft werden. Wie Facebook-Boss Mark Zuckerberg mitteilt, entspreche man mit den Änderungen den Wünschen der Community.

Beiträge von Medien oder Unternehmen sollen allerdings nicht gänzlich verschwinden, sondern danach gewichtet werden, ob sie zu bedeutenden Interaktionen ermutigen. So habe man beispielsweise feststellen können, dass die Nutzer bei Live-Videos deutlich stärker interagieren als bei herkömmlichen Filmen. Kommen die Facebook-Algorithmen somit zum Schluss, dass sich Anwender voraussichtlich über einen Beitrag austauschen werden, wird dieser höher im News Feed erscheinen. Allerdings haben Anwender nach wie vor die Möglichkeit, über die Einstellungen dafür zu sorgen, dass präferierte Inhalte weit oben im Feed erscheinen.

Zuckerberg erklärt abschliessend, es sei zu erwarten, dass die Anwender durch die Massnahmen zwar weniger Zeit auf Facebook verbringen würden, doch würde sich die verbrachte Zeit als wertvoller erweisen. (rd)
Weitere Artikel zum Thema
 • Facebook schiebt Engagement-Bait-Beiträgen einen Riegel
 • Facebook startet Messaging App für Kinder
 • Mehr Funktionen zur Verwaltung von Gruppen auf Facebook

Vorherige News
 
Nächste News

Kommentare

Donnerstag, 18. Januar 2018 Peter Gambon
Facebook will zu seinen Wurzeln zurückkehren und persönliche Verbindungen wieder grösseres Gewicht geben. Wie Facebook Besitzer Mark Zuckerberg mitteilt. Die Wünsche der Community muss auch Herr Mark Zuckerberg beachten.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage Wieviele Zwerge traf Schneewittchen im Wald?
Antwort
Name
E-Mail
NEWSLETTER ABONNIEREN
Abonnieren Sie unseren täglichen Newsletter mit den wichtigsten ICT-Meldungen
SWISS IT MAGAZINE - AUSGABE 2017/12
Schwerpunkt: IT-Trends 2018
• Digitale Transformation der Unternehmen
• Mensch und Maschine im Einklang
• Digitale Bilder verschmelzen mit der Realität
• Cybersecurity: Vom Hype in die Integration
• Cloud und Co. fordern das Datenmanagement heraus
Zum Inhaltsverzeichnis
SPONSOREN & PARTNER