Swisscom macht leicht mehr Umsatz, deutlich weniger Gewinn

Swisscom macht leicht mehr Umsatz, deutlich weniger Gewinn

Swisscom macht leicht mehr Umsatz, deutlich weniger Gewinn

(Quelle: Swisscom)
7. Februar 2018 -  Swisscom weist für 2017 einen Umsatz von 11,662 Milliarden Franken aus – ein Plus von 0,2 Prozent. Der Gewinn sank um 2,2 Prozent auf 1,568 Milliarden.
Swisscom hat die Zahlen für 2017 vorgelegt und kann dabei einen Umsatz von 11,662 Milliarden Franken ausweisen. Das sind 19 Millionen oder 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Reingewinn sank derweil um 2,2 Prozent von 1,604 auf 1,568 Milliarden Franken. Ebenfalls gesunken im Vergleich zum Vorjahr sind die Investitionen, und zwar um 1,6 Prozent von 2,416 auf 2,378 Milliarden Franken. 1,678 Milliarden Franken (-5,4% im Vergleich mit 2016) investierte Swisscom dabei in der Schweiz.

Schwierig war das Swisscom-Geschäft wenig überraschend vor allem im Bereich Festnetztelefonie, wo die Zahl der Anschlüsse um 13,5 Prozent auf noch 2,047 Millionen zurückging. Das sind mehr als 300'000 weniger als noch vor einem Jahr. Zulegen konnte Swisscom dafür in allen anderen wichtigen Tätigkeitsfeldern. Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg um 1,1 Prozent auf 2,014 Millionen, diejenige der Mobilfunkanschlüsse um 0,4 Prozent auf 6,637 Millionen. Dabei ist der Bestand an Postpaid-Anschlüssen im Jahresvergleich um 90'000 gewachsen, bei den Prepaid-Anschlüssen sank er um 65'000. Bei den TV-Anschlüssen schliesslich kann Swisscom ein Plus von 3,5 Prozent auf 1,467 Millionen ausweisen. Erfolgreich sei man mit den Bündelangeboten Inone unterwegs. Per Ende 2017 habe man 1,3 Millionen Kunden für dieses Angebot gewinnen können, alles in allem hätten Ende 2017 1,91 Millionen Kunden Bündelangebote genutzt, was einem Plus von 14,1 Prozent entspricht. Der Umsatz mit Bündelverträgen betrug 2017 2,837 Milliarden Franken – ein Plus von 13,4 Prozent.


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Rückläufig war hingegen der Umsatz mit Enterprise-Kunden, der um 1,3 Prozent auf 2,508 Milliarden Franken zurückging. Ebenfalls rückläufig: Die Geschäfte im Bereich Wholesale (-3,6% auf 944 Mio.) sowie IT, Network und Infrastructure (-3,5% auf 167 Mio.). Zufrieden zeigt sich Swisscom mit dem Geschäft bei der italienischen Tochter Fastweb. Fastweb konnte die Zahl der Mobile-Kunden um 58 Prozent auf 1,1 Millionen steigern, im Breitbandgeschäft steig die Kundenzahl um 4,1 Prozent auf 2,45 Millionen. Alles in allem machte Fastweb einen Umsatz von 2,164 Milliarden Franken, ein Plus von 10,6 Prozent.

Für das laufende Jahr geht Swisscom von einem stabilen Umsatz im Bereich von 11,6 Milliarden Franken. Beim EBITDA geht man von 4,2 Milliarden (2017: 4,295 Mrd.) aus, bei den Investitionen von 2,4 Milliarden (2017: 2,378 Mrd.). (mw)
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Kommentare

Donnerstag, 8. Februar 2018 d.werner
Ich bin glücklich darüber zu lesen, dass der Gewinn kleiner geworden ist. Vielleicht merkt Herr Schäppi auch noch, dass wenn er nur selbst sich sehr viel in die Tasche steckt, das bei den Kunden nicht ankommt. Dazu kommen die Probleme, welche nun auch Kunden abspringen lassen. Es ist höchste Zeit, dass die Firmenleitung darüber nachdenkt, dass man primär dem Kunden und nicht den Anlegern zuhören sollte.

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