Geschenktipp: Dr!ft - RC-Rennspass der nächsten Generation

Geschenktipp: Dr!ft - RC-Rennspass der nächsten Generation


Driften wie die Grossen

Geschenktipp: Dr!ft - RC-Rennspass der nächsten Generation
Unser 1. Edition Silver V8: Mit viel Liebe und nicht ganz so viel Talent handbeklebt. Trotzdem: So richtig edel wirkt der Racer mit dem vielen Plastik nicht. (Quelle: SITM)
Doch genug zur Verpackung, Aufmachung und Funktionsweise: Fahren soll das Ding, und Spass machen dabei. Bevor es aber losgeht, will zuerst die Dr!ft-App (gibt’s für iOS und Android) aufs Smartphone geladen werden, mit welcher der Racer gesteuert werden kann. Einmal installiert muss man sich zuerst registrieren, bevor's losgehen kann. Das Auto wird von der App anstandslos erkannt und Smartphone und Auto sind via Bluetooth in Sekundenschnelle verbunden. Einmal auf den Startknopf gedrückt, erwacht unser V8 – jedes Fahrzeug soll je nach Motor anders klingen – mit einem tiefen Grollen zum Leben und brubbelt munter vor sich hin. Hier dann die nächste – und auch letzte – kleine Enttäuschung: Nicht das Fahrzeug macht den Sound, sondern das Smartphone. Das irritiert zwar ein wenig, dafür ist der Sound wirklich beeindruckend – die Entwickler haben keine Mühe gescheut und die verschiedenen Sounds an Originalfahrzeugen in einem Tonstudio aufgenommen. Gibt man Gas, knackt die Gangschaltung, bremst und driftet man, quietschen die Reifen, und legt man den Rückwärtsgang ein, könnte man meinem das Getriebe fällt auf den Asphalt.

Gas gibt man, indem man an der rechten Seite des Smartphone-Displays hochfährt, gebremst wird identisch an der linken Seite. Drückt man in der Mitte, zieht man die Handbremse, ausserdem findet sich ein Knopf für besagten Retourgang und einer, um das Licht einzuschalten.


Ist man sich von einem kleinen RC-Rennauto gewohnt, dass es losschiesst wie von der Tarantel gestochen, fährt das Dr!ft-Auto vergleichsweise gemächlich los – massstabsgetreu eben. Wirft man sich aber mit etwas Gas in die erste Kurve – was man durch Neigen des Smartphones erreicht – fängt der Driftspass auch schon an. Der Motor heult, die Reifen quietschen und das Fahrzeug schlittert unglaublich realistisch in der Gegend umher. Zieht man dann bei Vollgas noch die Handbremse, legt der Racer einen Drift hin, dass die Crew von "The Fast and the Furious" neidisch werden würde.

Cool ist, dass man mit ein wenig Übung wirklich das Gefühl hat, das Auto jederzeit beherrschen zu können. Man kann ganz langsam fahren und steuern, um den Rennboliden so quasi millimetergenau zu navigieren, oder man kann drauflos brettern, ohne dabei aber das Gefühl zu bekommen, nur Passagier im eigenen Spielzeug zu sein. Das funktioniert bereits auf einem (grossen) Tisch, macht aber deutlich mehr Spass in einem Grossraumbüro. Wobei man dann merkt, dass dem Dr!ft-Racer wohler ist, wenn er durch Kurven schlittern kann, denn Vollgas geradeaus zu fahren, ist bei umgerechnet über 200 km/h (in Realität ca. 1,5 Meter pro Sekunde) gar nicht so einfach.

229-Franken-Spass

Geschenktipp: Dr!ft - RC-Rennspass der nächsten Generation
Dri!ft wird edel verpackt geliefert und kostet 229 Franken. (Quelle: SITM)
Etwas gewöhnungsbedürftig ist zu Beginn die Steuerung via Smartphone, was aber dasselbe Problem für jedes RC-Modell ist, das mittels Handy gesteuert wird: Man vermisst den physischen Joystick und wenn man wählen könnte, würde man sich wohl eine klassische Fernbedienung wünschen, auf die man vielleicht noch das Smartphone packen könnte. Aber: Man gewöhnt sich an die Steuerung via Smartphone. Ausserdem kann man einiges anpassen, etwa den maximalen Neigungswinkel des "Steuerrads".

A propos anpassen: Eine der Ideen hinter Dr!ft ist auch, dass man sein Auto tunen kann – und zwar via App. Dieses Feature wird allerdings erst noch via Update nachgeschoben, konnte also noch nicht getestet werden. Bereits jetzt kann man an der App aber diverse Einstellungen vornehmen, etwa ob man im Drift- oder im Race-Modus fahren will, den Schwierigkeitsgrad oder ob die Strecke nass oder trocken simuliert werden soll. An dieser Stelle vermischt sich das Computergame mit dem physischen RC-Erlebnis. Es gibt ausserdem Spielmodi, um gegen einen Host virtuelle Rennen fahren zu können. Viel lustiger dürfte das Rennen aber gegen einen realen Gegner sein. Vorteil der Bluetooth-Verbindung ist nämlich, dass problemlos mehrere Autos gleichzeitig fahren können – laut Hersteller bis zu 30 an der Zahl.

Das Einzige, was man jetzt noch braucht, sind ein paar Freunde, die ebenfalls bereit sind 229 Franken für ein Spielzeug auszugeben – wenn auch zugegebenermassen ein ziemlich cooles.

Erhältlich im Swisscom Online-Shop für 229 Franken. (mw)
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Kommentare

Mittwoch, 10. Januar 2018 Bodo
Modell Red Turbo 6 Zylinder oder Silver V8 Wollte ich meinem Sohn zum 40. schenken. Hat jemand eine Empfehlung für mich? Schon mal vielen Dank vorab

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